Was ist ADHS?


  • Einleitung
  • Was ist überhaupt ADHS?
  • Symtome
  • Ursachen
  • Familiäre Probleme bei Kindern mit ADHS
  • Wie man mit einem ADHS kranken Kind umzugehen hat
  • Psychotherapie
  • Medikation
  • Fazit

1. Einleitung

Ich habe mich dazu entschieden, in meiner Facharbeit über ADHS zu schreiben. Zu dieser Entscheidung kam es daher, weil ich persönlich auch von dieser Krankheit betroffen bin. Viele ADHS kranke Kinder werden meistens von ihrem Umfeld als Störenfriede angesehen. Sie werden nicht von der Gesellschaft akzeptiert und gar als dumm abgestempelt. Jedoch liegt das Problem darin, dass Lehrer und allgemein das gesamte Umfeld meist nicht auf die wahren Hintergründe der Krankheit aus Mangel an Kenntnis achten. Denn diese Kinder, die von der Krankheit betroffen sind werden noch ihr gesamtes Leben damit zurechtkommen müssen. Viele Menschen meinen Ahnung von der Krankheit zu haben, jedoch hängt die Krankheit nicht nur von einer erhöhten Aktivität ab, sondern sie beeinträchtigt auch die Konzentration der Kinder. Zusätzlich haben ADHS kranke Kinder oft auch mit erhöhter Impulsivität zu kämpfen. Jedoch gibt es auch einen kleinen positiven Aspekt, der häufig bei ADHS kranken Kindern zutrifft. In meiner Facharbeit werde ich erst einmal Erläutern, was ADHS überhaupt ist, welche Symptome ADHS kranke Kinder aufweisen und was für Ursachen es gibt. Im Anschluss werde ich dann genauer darauf eingehen, welche Probleme ADHS kranke Kinder bzw. ihre Familien haben und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Ich werde dabei auch darauf eingehen, wie es mit diesen Behandlungsmöglichkeiten aussieht und eigene Erfahrungen mit einbringen.

2. Was ist überhaupt ADHS?

Der Begriff ADHS an sich steht für eine Aufmerksamkeits-Defizit- Hyperaktivitäts-Störung. Bei ADHS handelt es sich um eine Krankheit, die häufig Störungen im Kinder bis Jungendalter aufweist. Man redet dabei auch von einer "...Lern- und Verhaltensstörung." Es sind etwa 2,4% bis 6% der Kinder von dieser Krankheit betroffen. Damit ist ADHS "...eine der häufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen." Die Krankheit ist nicht länderspezifisch, denn "Die Zahlen zum Auftreten von ADHS sind weltweit ähnlich." Dabei ist die Krankheit nicht heilbar und bleibt bei bis zu 2/3 der Erkrankten zumindest teilweise bis ins Erwachsenenalter bestehen. Bei ADHS handelt es sich um drei verschiedene Aspekte, die diese Krankheit hervorruft, nämlich Aufmerksamkeitsschwäche, Impulsivität und Konzentrationsstörungen. Es ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wann diese Symptome sich sichtbar machen und auch, wie stark sich welches Symptom zeigt. Es ist üblich, dass ADHS kranke Kinder oft sehr verträumt und Zappelig sind. Daher wird die Krankheit häufig auch "Zappelphillipp-Syndrom" genannt. Die Symptome haben durchaus auch Auswirkungen auf das Umfeld, da sie bei anderen Kindern nur ab und an zum Vorschein kommen. Leider ist man noch auf keine genaue Ursache gekommen, wodurch ADHS bedingt ist. Es gibt Forschungen, dass ADHS von Umweltfaktoren oder auch Genetischen Ursachen her bedingt ist, aber dies sind alles nur Theorien. Auch bei der Behandlung von ADHS gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einige Forscher haben Medikamente erfunden, die der Konzentration helfen sollen und die Kinder ruhiger stellen sollen. Andere gehen eher davon aus, dass Verhaltenstherapien um einiges besser wirken würden, aber auch in diesem Aspekt ist man sich noch nicht einig geworden. Es ist bekannt, dass ADHS zwar nicht heilbar ist, aber es sollte auch nicht unbehandelt bleiben. ADHS kann ernsthafte Folgen für die Zukunft des Kindes nach sich ziehen. Neben den Familienproblemen kann es zu Schulversagen oder auch hohen Suchtgefahren kommen. Bei ADHS kranken Kindern ist es auf jeden Fall wichtig, dass sie eine "...intensive Betreuung und eine gezielte Behandlung der Symptome..." bekommen.

3. Symptome

Die Krankheit ADHS ist durch eine Vielzahl von Symptomen geprägt. Dabei gibt es drei Hauptsymptome die sich von Mensch zu Mensch verschieden stark ausprägen können. Eines der Hauptsymptome ist die Aufmerksamkeitsschwäche. Durch die Aufmerksamkeitsschwäche sind starke Konzentrationsprobleme bedingt, welche sich meist erstmals im Grundschulalter bemerkbar machen. Vor allem in der Schule kann einem eine Aufmerksamkeitsschwäche erhebliche Probleme machen. Während andere Kinder keine Probleme haben sich über mehrere Stunden in der Schule zu konzentrieren, haben ADHS kranke Kinder umso größere Probleme, auch weil ihnen einfach die Ausdauer bei Arbeiten fehlt. Durch dieses Problem hängen viele ADHS kranke Kinder in der Schule nach. Die Aufmerksamkeitsschwäche ist daher auch ein Auslöser dafür, dass viele ADHS kranke Kinder es nicht schaffen Abitur zu machen, oder zu studieren. Ein weiteres der drei Hauptsymptome ist die erhöhte Impulsivität. Zur erhöhten Impulsivität gehört z.B. unüberlegtes Antworten oder Ungeduld. Des Weiteren passiert es ADHS erkrankten oft, dass sie vorschnell Handeln und unverhältnismäßig reagieren. Ein weiteres Problem, das zur Impulsivität gehört ist, dass ADHS erkrankte immer auf den ersten Impuls reagieren. Wenn ein erkrankter also z.B. vor hat etwas zu erledigen und ihm urplötzlich etwas anderes einfällt vergisst er das, was er eigentlich erledigen wollte völlig. Im späteren Leben kann es auch vorkommen, dass man in einem Streit oder Konflikt vorschnell Dinge sagt, die man später bereut, was ein gutes Beispiel für vorschnelles handeln ist.. Das letzte der drei Hauptsymptome ist die Hyperaktivität, welches das wohl offensichtlichste Symptom ist. Hyperaktivität ist auch durch "motorische Unruhe" zu bezeichnen. ADHS kranke Kinder müssen ständig und überall etwas mit den Händen oder Füßen machen. Sie zappeln mit Händen oder Füßen, bleiben nicht still sitzen, rennen durch die Gegend, oder schreien herum. Neben diesen drei Hauptsymptomen gibt es allerdings noch eine Vielzahl anderer Symptome. Während das "verträumt sein" eigentlich nur den ADS erkrankten zugeschrieben wird können ADHS erkrankte auch davon betroffen sein. So kann es passieren, dass erkrankte oft abwesend sind, wenn man mit ihnen redet. Sie hören nicht zu und sind mit ihren Gedanken ganz woanders. Manche Symptome kann man auch ganz bestimmten Altersgruppen zuweisen. So ist es üblich, dass ADHS erkrankte im Säuglingsalter oft noch energischer und anstrengender sind als andere Kinder. Sie haben häufig Ess- und Schlafprobleme, sind schlecht gelaunt und haben stärkere Schreiphasen, als andere Kinder. Auch im Kleinkindalter weisen erkrankte bestimmte Symptome auf. Sie sind immer aktiv, können sich meist nicht richtig in Gruppenspiele, die z.B. oft im Kindergarten veranstaltet werden einbringen, haben eine erhöhte Unfallgefahr, was auch durch voreilige Handlungen bedingt ist und haben Schwierigkeiten vernünftige Freundschaften zu schließen. Des Weiteren ist bekannt, dass sie meist keinen regulären Spracherwerb haben, sondern entweder eine besonders frühe oder besonders späte Sprachentwicklung haben und im sozialen Verhalten nahezu unberechenbar sind. Im Grundschulalter werden sie eher zum Störenfried, als zum fleißigen Schüler. Sie akzeptieren keine Regeln, stören den Unterricht und versuchen sich gegen alles zu widersetzen. Ein weiteres Symptom, welches oftmals viele Probleme im Alltäglichen Leben bedingen kann ist, dass erkrankte meist sehr aggressiv sind. In kleinen Konflikten kann es passieren, dass dadurch unangemessen gehandelt wird. Auch Emotionsschwankungen gehören zum Alltag eines erkrankten Kindes im Grundschulalter. Somit kann es passieren, dass sie schnell Wutanfälle bekommen , was allerdings auch auf die erhöhte Aggressivität zurückzuführen ist. Hinzu kommt, dass die erkrankten Kinder oft zusätzlich arge Probleme in der Schule haben. Diese sind dadurch bedingt, dass sie meist wenig Ausdauer haben, schnell Ablenkbar sind und ein chaotisches Ordnungsverhalten haben. Als zusätzliche Last leiden sie oft an schulischen schwächen, wie die Lese-Rechtschreib-Schwäche oder einer Rechenschwäche. Ein weiteres Problem welches genau in diesem Alter sichtbar wird ist, dass sie meist als Außenseiter gelten und ein geringes Selbstbewusstsein haben , welches sich auch in ständiger Unzufriedenheit mit sich selber zeigt. Im laufe des Alters bauen sich die Symptome allerdings mehr und mehr ab. Ein Erkrankter im Jungendalter hat zwar nicht mehr so viele Probleme, wie ein Grundschulkind, aber auch diese Probleme können ihm noch erhebliche Schwierigkeiten machen. In diesem Alter kommt die oben erläuterte Unaufmerksamkeit bereits sehr stark zum Ausdruck. Des Weiteren sind die schulischen Leistungen stark beeinträchtigt, da erkrankte oftmals eine "Null-Bock-Mentalität" haben. Auch das oben angeführte aggressive Verhalten kommt in dieser Altersgruppe meist noch stark zum Vorschein. Da die erkrankten Jugendlichen von vielen nicht akzeptiert werden rutschen sie nicht selten ab und geraten in Kontakt zu sozialen Randgruppen. Des Weiteren neigen sie häufig zu Straftaten, Alkohol und auch Drogen. Hinzu kommt, dass sie oftmals in Depressionen verfallen und ein vermindertes Selbstwertgefühl haben , welches häufig dadurch entsteht, dass sie nicht akzeptiert werden. Im Schritt zum Erwachsenenalter verändert sich nun nicht mehr viel. Auch im Erwachsenenalter neigen die Erkrankten noch zu Straftaten, Alkohol und Drogen. Zusätzlich fällt es ihnen meist schwer geplante Aufgaben zu Ende zu bringen und sie leiden oftmals an Schusseligkeit und Vergesslichkeit. Neben all diesen Problemen, die ADHS erkrankte haben, gibt es allerdings auch einige positive Eigenschaften, die sie aufweisen. Somit sind die meisten Erkrankten oft sehr Hilfsbereit.Sie haben einen großen Ideenreichtum, sind Künstlerisch Kreativ, was auch Picasso schon bewiesen hat und Begeisterungsfähig. Des weiteren bestehen sie auf Gerechtigkeit und setzten sich auch für diese ein. Ein letzter großer Vorteil, den allerdings nur manche ADHS erkrankte haben ist der, dass ADHS Erkrankte oft Hochintelligent sind, so ging auch Albert Einstein mit einem Beispiel vorran.

4. Ursachen

Während ADHS eine allgemein bekannte Krankheit ist sind die Ursachen, zur Entstehung der Krankheit leider noch unbekannt. Es wurden mehrere Thesen aufgestellt, wodurch die Krankheit bedingt sein kann, allerdings ist davon aus zu gehen, dass mehr als nur ein Faktor Ursache für ADHS ist. Bei der such nach den Ursachen für ADHS haben sich drei Hauptauslöser herauskristallisiert. Der erste Auslöser ist die genetische Veranlagung. Die genetische Veranlagung bezieht sich, auf eine Störung, bei der Übertragung der Nervensignale. Der Stoff Dopamin, welcher als Neurotransmitter gilt ist dafür zuständig Signale an die Nervenzellen zu senden. Da ADHS Erkrankten dieser Stoff fehlt bzw. nur wenig vorhanden ist besteht ein fehlender Informationsaustausch zwischen den Reizen, die z.B. von der Umwelt kommen und den Nervenzellen. Dadurch, dass die eintreffenden Reize nicht richtig verarbeitet werden können fällt es den Erkrankten schwer sich richtig und angemessen zu verhalten. Sie können sich also nicht richtig kontrollieren. Des Weiteren gerät das Gehirn in eine Art "Schlafzustand" dadurch, dass nicht ausreichend Reize im Gehirn ankommen. Durch das herumzappeln, welches bei ADHS Kindern üblich ist soll dieser "Schlafzustand" ausgeglichen werden. Ein weiterer Auslöser für ADHS sollen Komplikationen während der Schwangerschaft sein. Komplikationen, wie "...Rauchen oder Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft..." können dazu führen, dass die Entstehung von ADHS begünstigt wird. Allerdings sind sie wohl keine alleinigen Auslöser für ADHS und sie können die Auslösung von ADHS nur begünstigen, wenn die genetischen Ursachen vorliegen. Ebenfalls das psychosoziale Umfeld, in dem das Kind aufwächst trägt nur zur Begünstigung von ADHS bei und ist kein alleiniger Auslöser. So kann es z.B. sein, dass Probleme im sozialen Umfeld die ADHS - Symptome verstärken und ein krankheitsgerechtes Umfeld die Symptome abschwächen. Außerdem ist bekannt, dass die Krankheit auch vererbbar ist, denn es kommt nicht selten vor, dass auch Verwandte von ADHS Erkrankten selbst von dieser Krankheit betroffen sind.

5. Familiäre Probleme bei Kindern mit ADHS

Viele Leute empfinden ADHS erkrankte einfach nur als "Zappel-Philipp", sie denken es wäre eine einfache Krankheit, die zwar nervig ist, aber ansonsten nicht viel Probleme für den betroffenen mit sich bringt. Wenn man sich jedoch mal genau über diese Krankheit informiert, dann wird einem klar, dass diese "einfache Krankheit" viel mehr als nur ein "Zappel-Philipp" Syndrom ist. Die Krankheit zieht sich oftmals durch das gesamte leben, des betroffenen und ist mit einer Menge Schwierigkeiten verbunden. Nicht nur der ADHS betroffene hat Schwierigkeiten durch diese Krankheit sondern auch sein gesamtes Umfeld und vor allem die Familie. Ich werde nun die familiären Probleme in Altersklassen eingeteilt darstellen.

5.1 Säuglingsalter:

Schon im frühen alter tauchen Probleme, die es mit anderen Kindern meist nicht oder nicht so stark gibt auf. Während auch normale Kinder oftmals als Säugling viel schreien, da sie sich nicht anders verständigen können haben ADHS erkrankte Säuglinge oft unnormal langandauernde Schreiphasen. Dadurch kann es passieren, dass das ein oder andere mal eine Mutter an ihre Grenzen kommt, da sie das dauernde Geschreie einfach nicht mehr aushält. Es ist also ein Aspekt, der das Familienleben für die Eltern sehr anstrengend macht. Ein weiteres Problem, welches bereits im Säuglingsalter stark auftritt ist, dass erkrankte Säuglinge oft starke Schlafprobleme haben. Diese Schlafprobleme betreffen natürlich nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Eltern. Während sich die Eltern Abends stundenlang um die Kinder kümmern müssen, ihnen Bücher vorlesen müssen, oder mit ihnen im Kreis gehen müssen, bis das Kind endlich einschläft fängt das Problem Nachts bzw. früh morgens schon wieder an. Auch beim Mittagsschlaf haben erkrankte Kinder oft Probleme. Während das Kind jedoch den ganzen Tag zeit hat sich auszuruhen sind die Eltern meistens auf den Beinen und müssen Arbeiten oder den Haushalt machen. Über längere Zeit kann es dadurch dazu kommen, dass die Eltern an Übermüdung leiden, was sie natürlich viele nerven kostet. Ein weiteres Problem, was allerdings eher die Eltern betrifft ist, dass kranke Kinder meist eine Abneigung gegen Körperkontakt mit ihren Eltern haben. Es ist natürlich üblich, dass Eltern gerne mit ihren Kindern schmusen oder kuscheln, da kann es die Eltern sehr verletzen, wenn dieses Bedürfnis bei den Kindern nicht vorhaden ist.

5.2 Kleinkindalter

Im Säuglingsalter gab es noch "relativ" wenige Probleme, die die Familie betreffen, doch im Kleinkindalter häufen sich die Probleme vor allem auch dadurch, dass die Kinder mehr Kontakt zu anderen Bezugspersonen bekommen. Der schritt in das Kleinkindalter bedeutet allerdings keinesfalls, dass alle Probleme aus dem Säuglingsalter vorbei sind. Auch im Kleinkindalter leiden viele ADHS Erkrankte noch immer an Schlafproblemen, die dazu führen, dass den Eltern nur geradezu die Nerven geraubt werden, denn viele Mütter wollen schon im Kleinkindalter gerne wieder Arbeiten gehen und da kann mangelnder Schlaf sehr viele Nerven kosten. Ein weiterer Punkt ist, dass ADHS erkrankte Kinder schon im Kindergartenalter Hyperaktiv sind. Sie sind ständig in Bewegung und neigen dazu sich häufig zu verletzen, wenn man nicht ständig auf sie aufpasst. Da das Verhalten von ihnen meist nicht voraussehbar ist , ist es besonders schwierig auf das Kind aufzupassen. Kommt das Kind in den Kindergarten kommen eine ganze Menge weiterer Probleme auf die Eltern zu. Die Eltern haben zwar erstmals nichts mit diesen Problemen zu tun, bekommen diese allerdings meistens von den Kindergärtnern zurückgespiegelt. Häufig in Kindergärten veranstaltete Gruppenspiele stellen eine große Hürde für diese Kinder dar, da ADHS-Kinder meist keine Gruppenspieler sind. Auch an anderen Spielen verlieren ADHS erkrankte meist sehr schnell das Interesse , was wohl darauf zurückzuführen ist, dass sie sehr Impulsiv sind und immer auf den neusten Impuls reagieren. Auch das teilnehmen an einem Sitzkreis bereitet den Kindern oftmals große Probleme, da sie auf Grund ihrer Hyperaktivität Schwierigkeiten haben still sitzen zu bleiben und sich ständig irgendwie beschäftigen müssen. Durch all diese Probleme kommt es meist dazu, dass die Kindergärtner auf ein Gespräch mit den Eltern bestehen, da ihnen auffällt, dass etwas mit dem Kind nicht stimmt. Das Resultat daraus ist, dass die Kinder häufig getadelt werden, wobei nicht bedacht wird, dass sie eigentlich nichts für ihr Verhalten können. Ein weiteres sehr bekanntes Problem sind Wutausbrüche. Die Wutausbrüche, unter denen Kinder auch noch lange nach dem Kindergartenalter leiden sind auf eine gestörte Imuplskontrolle zurückzuführen. Es passiert häufig, dass Kinder die ADHS haben "...überschießend und viel zu heftig..." reagieren. Häufig verstehen erkrankte Kinder etwas auch einfach nur falsch und werden dann vorschnell aggressiv. Diese Wutausbrüche sind für eine Familie meist nicht grad nützlich. Wenn die Eltern nicht richtig mit diesen Wutausbrüchen umgehen können, dann kann es häufig Streit geben. Des Weiteren kann es passieren, dass sich das soziale Umfeld, wie in diesem Alter z.B. die Kindergärtner angegriffen fühlen und sich bei den Eltern beschweren, wodurch die Kinder erneut getadelt werden.

5.3 Grundschulalter

Während im Kleinkindalter noch relativ leicht zu lösende Probleme auf die Familie zukamen gibt es im Grundschulalter bereits eine ganze Menge weiterer Probleme, die sehr große Schwierigkeiten nach sich ziehen können, wenn sich nicht um diese gekümmert wird. Ein erstes großes Problem, was auf die Kinder und die Eltern zukommt ist die Schule. In der Schule wird von nun an nicht mehr über kurze Zeit, wie z.B. im Alltag die Aufmerksamkeit der Kinder erwartet sondern meist über mehrere Stunden. Während ADHS erkrankte Kinder allgemein schon Schwierigkeiten haben aufmerksam zu sein schweifen sie in der Schule meist ständig ab. Sie geraten hier also an ihre absoluten grenzen. Ein erkranktes Kind kann "...seine Gedanken nicht über längere Zeit gezielt auf eine Sache richten...". Ein zusätzliches Problem in der Schule ist es, dass ADHS-Kinder durch ihre verkürzte Aufmerksamkeitsspanne meist viele Flüchtigkeitsfehler in Arbeiten oder Klausuren machen. Durch diese Probleme hängen die Schüler nicht selten in der Schule zurück und müssen die Fehlenden Stoff mit ihren Eltern oder alleine nacharbeiten. So hängt auch häufig die zusätzliche Last an den Eltern, dass sie einen Nachhilfelehrer bezahlen müssen. Ein weiterer Punkt, der auch mit der Schule in Verbindung hängt sind Hausaufgaben. ADHS-Kinder haben von ihrer Krankheit her bedingt eine Antriebsstörung. Durch diese haben sie oftmals "...große Mühe, in die Gänge zu kommen,..." Dies stellt vorallem bei den Hausaufgaben große Probleme da. Oft werden Hausaufgaben nicht gemacht oder verschoben. Es ist also die Aufgabe der Eltern, die Kinder ständig zum machen der Hausaufgaben zu ermutigen oder aufzufordern. Als weiteres Problem kommt hinzu, dass das machen der Hausaufgaben meist nicht ohne Streit zwischen Eltern und Kind abläuft. Auch im Kindesalter zeigt sich die Hyperaktivität noch sehr stark ausgeprägt. Somit sind ADHS-Kinder "...häufig unruhig, getrieben, (und) immer auf dem Sprung und auf der Suche nach neuen Abenteuern." Dies kann vorallem bei Gemeinschaftsessen mit der Familie, wie Abendessen oder Mittagessen zu einigen Schwierigkeiten führen. Wenn die Eltern gemütlich essen und sich dabei miteinander unterhalten wollen sorgt ihr ADHS erkrankter Sohn häufig dafür, dass es Ärger in der Familie gibt. Er zappelt mit den Händen herum oder springt auf, weil er kurz irgendetwas erledigen muss.

5.4 Jugendalter

Im Jugendalter sollten nun die größten Hürden in der Familie überstanden sein, denn im Laufe des Alters nehmen die Probleme, die ADHS kranke Kinder haben, welche oftmals auch ihre Eltern betreffen meistens ab. Jedoch gibt es auch im Jungendalter noch das ein oder andere Problem, dass die Eltern viele nerven rauben kann. Da im Alter meistens auch die Aufgaben, die man sowohl für die Schule, als auch außerschulisch zu erledigen hat zunehmen führt dies meist zu Zeitdruck. Dieser ist allerdings "Absolutes Gift für ADHS-ler..." . Sobald sie in Stress geraten bringen schon alltägliche Kleinigkeiten ihn auf die Palme. Wenn es soweit kommt, sollte man ihm bestens aus dem Weg gehen. Dies ist in Familien allerdings leichter gesagt als getan, da man in einem Haushalt wohnt. Häufig können so schnell Streitigkeiten in der Familie entstehen. Ein weiteres meist sehr anstrengendes Problem, dass ADHS kranke Kinder oftmals haben ist, dass sie sehr vergesslich sind, wodurch ADHS-Kinder oft als sehr unzuverlässig gelten. Während Eltern von ihren jugendlichen Kindern nicht selten erwarten, dass sie sich um einige Aufgaben im Haushalt kümmern oder ihnen mal einen Gefallen tun kann das bei Familien mit ADHS kranken Kindern Probleme bringen. Häufig werden Termine oder Sachverhalten, über die geredet wurde vergessen, ohne dass das Kind sich wieder an diese erinnert, obwohl man sie drauf hinweist. Die kann natürlich zu Streitereien oder Enttäuschung seitens der Familie führen. Ein letzter Punkt, welcher noch wichtig anzusprechen ist, ist der, dass ADHS erkrankte Kinder oftmals an Selbstzweifeln leiden. Dadurch, dass sich ihre Krankheit durch ihr ganzes Leben zieht müssen sie oft mit vielen Misserfolgen rechnen. Dadurch, dass diese Kinder in ihrem Leben häufig getadelt werden und eher weniger Lob genießen entstehen Selbstzweifel. Folge dieser Selbstzweifel sind Unglücklich sein oder Ständiges Bestätigung von den Eltern holen, um blos nichts falsch zu machen. Die Familie trifft das insofern, dass sie meist mitleiden, wenn sie sehen, dass ihr Kind ständig traurig ist und kein Selbstbewusstsein hat.

6. Wie man mit einem ADHS kranken Kind umzugehen hat

Da ADHS eine Krankheit ist, die sehr viele familiäre Probleme aufwirft, kann die Familie andererseits allerdings auch etwas gegen die Krankheit tun. Durch gewisse Erziehungstechniken ist es möglich die Krankheit weitgehend einzudämmen und die Symptome zumindest teilweise einzuschränken.

6.1 Schlechte Impulskontrolle

Da ADHS kranke Kinder häufig Probleme mit der Impulskontrolle haben ist es wichtig erzieherisch etwas dagegen zu unternehmen. Bekommt das Kind einen Wutausbruch ist es am besten eine Auszeit einzuführen, denn solange das Kind so stark gereizt ist kann eine Diskussion auch nicht weiterhelfen. Nach der Auszeit ist es wichtig dem Kind klarzumachen, dass es lernen muss diese Wut zu kontrollieren. Außerdem ist es wichtig, dass man in solchen Situationen nicht handgreiflich oder laut wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, gerade weil das Kind so oft getadelt wird ist, dass es in manchen Situationen auch Lob bekommt. Häufig kann Sport auch zusätzlich zum Aggressionsabbau helfen.

6.2 Aufmerksamkeitsprobleme

> Ein ganz alltägliches Problem für ADHS kranke Kinder und ihre Familien sind die Aufmerksamkeitsprobleme. Ist das Kind von diesen betroffen, dann ist es auf jeden Fall wichtig, dass die Eltern sich um eine vernünftige Zeiteinteilung kümmern. konzentrationsfordernde Tätigkeiten wie z.B. "...Hausaufgaben sollten ohne Musikberieselung gemacht werden,..." . Das heißt, dass das Kind keine Ablenkungen bekommen soll. Falls möglich sollten sich die Eltern darum kümmern, dass das Kind in der Klasse einen ruhigen Platz bekommt und es sollte versucht werden den Lehrer dazu anzuhalten persönliche Ansprache mit dem Kind zu halten. Diese Aspekte sollen dafür sorgen, dass das Kind sich besser Konzentrieren kann und beispielsweise weniger Flüchtigkeitsfehler macht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass ein ADHS krankes Kind unter "...ständiger Kontrolle." steht, da es leicht anfängt zu schludern, wenn es nicht beaufsichtigt wird.

6.3 Lustlosigkeit:
Bei ADHS kranken Kindern ist es häufig so, dass sie eine unglaubliche Kraft aufwenden müssen, um überhaupt mit ihren Aufgaben anzufangen. Ist dies dann gelungen fällt das weitermachen meist gar nicht so schwer. Wichtig ist hierbei, dass die Eltern darauf keine Rücksicht nehmen und ihren Kindern die Aufgaben nicht abnehmen. Jedoch sollten die Eltern das Kind immer wieder ermutigen und ihm klar machen"..., dass es Hürden im Leben gibt und dass man oft mehrmals Anlauf nehmen muss, um diese zu bewältigen." Zusätzlich sollte man dem Kind klar machen, dass das Angenehme erst nach dem Unangenehmen kommt und das sie durch jammern nur unnötige Zeit verlieren. An dieser Stelle können diese Voraussetzungen z.B. zum Machen der Hausaufgaben helfen.

6.4 Hyperaktivität

Die Hyperaktivität ist ein Symptom, welches die Eltern sehr viel Anstrengung kosten kann. Um etwas dagegen zu tun ist es sehr wichtig, dass das Kind ausreichend Sport macht und sich viel draußen austobt. Dies soll dafür helfen, dass das Kind keine überschüssige Energie hat. Wenn das Kind nach dem toben von draußen nach Hause kommt kann so auch mal ein vernümpftiges Mittagessen stattfinden. Es ist auch wichtig, dass die Eltern nicht versuchen alles perfekt zu machen und sich auch mal eine Auszeit nehmen.

6.5 Emotionale Überreaktion

Bei ADHS kranken Kindern kommt es nicht selten vor, dass sie bereits durch Kleinigkeiten schnell überreagieren. Da vor allem Zeitdruck für ADHS-Kinder sehr stresstreiben ist sollten die Eltern versuchen das Kind nicht unter Zeitdruck zu bringen. Es ist wichtig, dass das Kind genügend Ruhezeiten hat, die nicht mit Fernsehen oder anderen Medien verbracht werden sollten sondern z.B. durch Sport.

6.6 Vergesslichkeit

Häufige Vergesslichkeit wie sie ADHS Kinder haben fordert gewisse Strukturen. Es ist wichtig, dass diesen Kinder "...klare Arbeitsstrukturen ..." hat. Außerdem sollte es das Kind gewisse Gewohnheiten verinnerlichen z.B. die Zeit, in der es Hausaufgaben macht oder gewisse Aufgaben im Haushalt erledigt. Außerdem sollten dem Kind sollten Schritte gegeben werden, wie es am besten an eine Aufgabe heran geht, es sollte allerdings auch kein gemeinsames Lernen erzwungen werden.

6.7 Selbstzweifel

> Es kommt nicht selten vor, dass ADHS-Kinder Selbstzweifel besitzen. Diese sind meistens darauf zurück zu führen, dass das Kind im Laufe seines Lebens oft getadelt wird, das Kind sieht dadurch meist nur die negativen taten und Seiten von sich selbst. Dennoch ist es wichtig, dass die Familie das Kinder immer wieder ermutigt. Macht das Kind auch nur kleine Fortschritte ist es dennoch wichtig das Kind zu loben, um ihn dazu zu bringen, dass er wieder auf die positiven Seiten seines Handelns achtet.

6.8 Spiele

Ein letzter wichtiger Punkt ist, dass ADHS kranke Kinder oft schnell das Interesse an Spielen verlieren. Hier ist es wichtig, dass die Kinder spielen, da Spiele sehr viel zum Lernen beitragen. Spiele, die besonders wichtig für ADHS kranke Kinder sind, sind Bewegungsspiele, denn "...nur durch ausgedehnte körperliche Anstrengung kommt es zur Erschöpfung, durch welche der Zustand der Entspannung erlebt werden kann,...". Außerdem ist es wichtig, dass diese Spiele einen sehr hohen Spaßfaktor haben und viele Variationen besitzen. Zusätzlich sollte es bei diesen Spielen keinen Verlierer geben, um Frustration zu vermeiden. Auch einfache Regeln sollten dem Kind viele Freiräume verleihen.

7. Psychotherapie

Die erste Voraussetzung für eine Behandlung von ADHS ist erst einmal die Aufklärung. Es ist wichtig, dass die Kinder wissen, warum sie sich so stark von anderen unterscheiden. Meistens denken diese Kinder sie seinen dümmer als andere, solange sie nicht Bescheid wissen, dass sie von dieser Krankheit betroffen sind. Sollten die Symptome von ADHS sich zu stark auswirken ist es wichtig, dass man sich in Psychotherapie begibt. Eine Psychotherapie kann zwar nicht alleine die Probleme lösen und muss meistens von einer medikamentösen Behandlung begleitet werden, dennoch hilft sie dem Kind und auch den Eltern besser mit der Krankheit umzugehen. In einer Psychotherapie werden z.B. allgemeine Alltagssituationen erarbeitet und es wird aufgezeigt, wie mit solchen Situationen am besten umgegangen wird. Außerdem wird dem Kind beigebracht, wie es seine Umwelt besser verstehen kann und "Das Kind lernt seine Aufmerksamkeit und seine Konzentrationsfähigkeit zu trainieren..." Zusätzlich lernt das Kind seine Gefühle und Verhaltensweisen der Umwelt anzupassen und sich besser zu kontrollieren, um zum Beispiel Wutausbrüchen aus dem Weg zu gehen. Es ist auch wichtig, dass das Kind lernt sich selbst besser zu organisieren, denn eine gute Organisation kann vor allem im späteren Leben wichtig sein, um z.B. Zeitdruck zu vermeiden, der für ADHS-Kinder alles andere als gut ist. Eine Psychotherapie kann alleine oder auch in einer Gruppe erfolgen. Hierbei ist es in einer Gruppe vor allem vorteilhaft, weil "...sie von Gleichaltrigen Rückmeldung bekommen..." die kann ihnen vor allem helfen zu verstehen, warum bestimmte Verhaltensweisen negative Auswirkungen auf andere zeigen. Es ist auch wichtig zu wissen, dass eine Psychotherapie sich nicht nur auf die Kinder bezieht, sondern auch auf die Eltern. Hierbei werden den Eltern bestimmte Erziehungsmethoden beigebracht, die sie konsequent durchzusetzen haben Ein weiterer Punkt, welcher sehr wichtig in einer Psychotherapie ist, ist die Verhaltensweisen die zu Konflikten führen zu analysieren und Gegenstrategien zu entwickeln. Zu diesen Konflikten können z.B. Probleme in der Schule, Kindergarten oder im normalen Alltag gemeint sein. Bei der Psychotherapie ist es zwar auch ein Punkt alte Kränkungen, die das Selbstbewusstsein beeinträchtigt haben anzusprechen, dennoch sind die wichtigsten Aspekte die aktuellen Probleme im Leben. Eine Gruppentherapie bei ADHS hat einige entscheidende Vorteile. Am besten ist es Kinder, die nicht unter ADHS leiden zusammen mit ADHS kranken zu therapieren. In so einer Gruppe kann gelernt werden mit Kritik umzugehen. Hierbei hilft es dem Psychotherapeut "...(schlechte) Verhaltensmuster zu analysieren und dem Patienten bewusst zu machen." Hier lernt der ADHSler auch, sich vernünftig einzubringen und " Er erfährt, was andere von ihm erwarten,..." Das Ziel einer solchen Gruppentherapie ist, dass der ADHSler lernt sich angemessen mitzuteilen, Beziehungen aufzubauen und etwas über seine Stärken und Schwächen zu erfahren. Außerdem soll er lernen sein Leben durch Disziplin selbst managen lernen. Solche Therapien laufen allerdings nicht innerhalb von einigen Wochen ab, sondern gehen meistens über einen sehr langen Zeitraum. Es kommt auch vor, dass Patienten immer mal wieder Gespräche mit einem Psychotherapeuten benötigen.

8. Medikation

Eine weitere Methode zur Behandlung von ADHS ist die Behandlung durch Medikamente. Hierbei sind Medikamente alleine zwar nicht ausreichend, allerdings spielt sie eine wichtige Rolle in der Behandlung von ADHS. Die Störung, die ADHS Kinder Anlagenbedingt haben soll mit diesen Medikamenten ausgeglichen werden. So sollen sie helfen, dass das Kind sich besser konzentrieren kann und zusätzlich soll die Impulsivität soll verbessert werden. Hierbei soll auch die Medikamente auch die Filterstörung beheben so, dass das Kind sich wieder vernünftig auf die wichtigen Reize konzentrieren kann. Die Medikation soll also eine große "...Entlastung und Erleichterung." für die Kinder sein. Zusätzlich sollen die Medikamente hier auch noch der Stimmungslabilität und der motorischen Unruhe entgegenwirken. Insgesamt führen die Medikamente also dazu, dass der ADHS Erkrankte sich besser fühlt und nahezu ohne Symptome leben kann. Zusätzlich soll es leichter für sein Umfeld sein, mit ihm umzugehen, allerdings funktioniert eine solche medikamentöse Behandlung nur bei 80% der Fällte. Die Medikamente, die den Kindern helfen sollen sind Stimulanzen, also Aufputschmittel. Während sie bei normalen Kindern überflüssige Energie verursachen sorgen sie bei ADHS Kindern dazu, dass sie ruhiger werden. Dies ist darauf zurück zu führen, dass das fehlende Dopamin im Körper ausgeglichen wird. Ein bekanntes Medikament ist hier auch das Ritalin. Diese Medikamente haben allerdings nicht bei jeder Person die selbe Dosierung. Je nach Stärke des ADHS wird getestet wie viel Ritalin eingenommen werden muss. Neben diesen positiven Aspekten gibt es leider noch eine Vielzahl von Nebenwirkungen. Einige Nebenwirkungen sind hier z.B. Appetitstörung, Schlafstörung oder sogar Beeinträchtigung des Wachstums. Zusätzlich sollte immer darauf geachtet werden, dass keine Überdosis verabreicht wird, da dadurch depressive Verstimmungen verursacht werden können. Bei einigen Krankheiten, neben dem ADHS wie z.B. Epilepsie müssen erstmals einige Tests gemacht werden, bevor die Medikamente eingenommen werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch noch, dass die Medikamente niemals von jetzt auf gleich abgesetzt werden dürfen, da es dadurch zu Nebenwirkungen kommen kann.

9. Fazit

Um zu einem Abschluss zu kommen ist zu sagen, dass ADHS eine Krankheit ist, die mittlerweile sehr stark verbreitet ist. Was leicht klingt ist nicht gleich leicht, denn ADHS ist viel mehr als nur ein Zappel-Phillipp Syndrom. Wenn man einmal hinter die wahren Fassaden sieht wird einem das klar. Ich persönlich schätze die Krankheit als eine Krankheit ein, die im Hintergrund viele verborgene Probleme aufwerfen kann. Diese können jedoch mit einer ausreichenden Behandlung und guter Erziehung mehr oder weniger umgangen werden, dennoch sollte man vorsichtig mit Medikamenten sein, da ich selbst sehr schlechte Erfahrungen mit diesen habe. Kritisch anzumerken ist noch, dass die Forschung in dieser Krankheit leider viel zu schlecht ist und die allgemeine Menschheit, vor allem Kindergärtner und Lehrer leider viel zu schlecht über diese Krankheit informiert ist.
Quellennachweis auf Anfrage: info@abi-deutsch.de