EU-OSTERWEITERUNG


Osterweiterung 2004

  • Tschechische Republik
  • Slowakei
  • Polen
  • Zypern
  • Ungarn
  • Estland
  • Lettland
  • Litauen
  • Malta
  • Slowenien

Osterweiterung2007

  • Bulgarien
  • Rumänien

Transformation: Umwandlung von plan-in Marktwirtschaft

Marktwirtschaft

  • Wirtschaftssystem, Preise der Güter werden vom Markt und den Wettbewerb gestaltet
  • Preisbildung durch Nachfrage
  • Privatbesitz, Eigentumsverantwortung
  • In der Marktwirtschaft zeigt der Preis, wie knapp ein bestimmtes Produkt ist

Planwirtschaft

  • Preisbildung wird nicht durch die Nachfrage bzw. den Wettbewerb bestimmt
  • Planungsbehörde lenkt alles, Vermarktung, Produktion, Löhne etc.

Erwartungen an die EU-Osterweiterung (Beitrittsländer)

  • erwartbare Standortvorteile Bsp. Lohnniveau
  • neue Kunden und Märkte
  • Zugang zu neuen Rohstoffquellen

Beitrittsländer erwarten folgendes von der EU

  • Kooperation
  • Zugriff auf EU-Förderung
  • Zugang zu neuen Arbeitsmärkten

Chancen und Risiken

  • Transformation Plan-zu Marktwirtschaft

Vorteile des EU-Beitritts

  • Fördergelder
  • Öffnung neuer Märkte
  • Auslandsinvestitionen (ADI)
  • Modernisierung und Neusiedlung von Unternehmen
  • geringe Löhne: Investitionsanreiz für westl. Unternehmen

Nachteile des EU-Beitritts

  • gestiegener Konkurrenzdruck
  • höheres Lohnniveau als in anderen EU-Staaten
  • Schwierigkeiten für das Verbleiben von alten Strukturen, müssen sich an die EU-Normen halten

Deutlich positiv

Einbindung des Landes in die größte Wirtschaftszone der Welt (EU), bietet auch viel Potenzial für die Wirtschaft

Fallbeispiel Polen

  • Ausverkauf landwirtschaftlicher Nutzflächen aufgrund geringer Bodenpreise
    • Sperrfrist für den Ankauf landwirtschaftliche Nutzflächen von 12.Jahren
  • Ansturm billiger Arbeitskräfte, EU-weiterer Arbeitsmarkt für polnische Produkte
    • Sperrfrist von bis zu 7jahren für die uneingeschränkte Freigabe des Arbeitsmarktes für Neumitglieder

Weitere Vorgaben

  • 5 Jahres-frist für Eigentumskauf bei geplantem zweitwohnsitz in Polen
  • Umweltschutz: EU-Vorgaben für die Schwerindustrie erst 2015 zu erfüllen
  • Hygienenstandarts in Schlachthöfen und Molkereien erst nach 5 Jahren zu erfüllen